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Realschule am Klostergarten

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RSK meets JUSt Nord

RSK meets JUSt Nord

Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu und unsere etablierten halbtägigen Veranstaltungen, die die Schulsozialarbeit mit den Mitarbeiter*innen des Jugend-und Stadtteilhauses (JUSt) Nord plant und durchführt, fielen dieses Jahr der Pandemie zum Opfer. Die Schüler*innen und Lehrer*innen waren sehr enttäuscht, da dies immer Tage sind, die der Klassengemeinschaft sehr zu Gute kommen.

Nach den Pfingstferien durften wieder außerschulische Aktionen und Ausflüge geplant werden. Festzustellen war, dass die Schüler*innen im Präsenzunterricht in voller Klassenstärke erst wieder neu zueinanderfinden und sich auch neu sortieren mussten. Unterricht hatte in diesem Schuljahr viel Zuhause, in halber Klasse oder mit strengen Auflagen stattfinden müssen; für spaßiges Miteinander gab es leider wenig Möglichkeiten.

Aus diesem Grund setzten sich Barbara Mohr vom Jugend- und Stadtteilhaus Nord und Nicole Beilner (Schulsozialarbeit) zusammen und planten ein Alternativprogramm für die neun Klassen der Jahrgangsstufen 5- 7. Ziel war es, die Gemeinschaft der Klassen zu fördern und erlebbar zu machen- und vor allem mal wieder gemeinsam Spaß haben zu können!

Für die Fünftklässler wurde ein Vormittag erarbeitet, an dem das bessere Kennenlernen auf dem Plan stand. Die Schüler*innen bekamen Aufgaben, die sie in der Gruppe lösen mussten (Atomtransport), so dass sie die Bedeutung der Teamarbeit erleben konnten. Gleichzeitig gab es aber auch viel Raum und Zeit, um gemeinsam mit den Klassenkamerad*innen und den Klassenlehrer*innen das Jugendhaus kennenzulernen und mit den Freunden zu bespielen. Der pädagogische Zeigefinger wurde bewusst selten ausgepackt, denn der Fokus lag auf dem gemeinsamen Erleben.

Die Kinder der sechsten Klasse machten sich gemeinsam auf den Weg, um zu Fuß die „weite“ Strecke ins Jugendhaus zu laufen. Unterwegs hatten sie einen Sonderauftrag: eine Fotorallye zu absolvieren. Nachdem Motive gesucht, gefunden und als Beweis fotografiert wurden, kamen die Schüler*innen völlig erschöpft im Jugend- und Stadtteilhaus Nord an. Sie stärkten sich erst einmal mit Burgern und Hot Dogs. Auch dann standen das ungezwungene Miteinander und das gemeinsame Spielen im Jugendhaus im Vordergrund. Dieses Angebot wurde gerne angenommen, so dass nach einem Abschlussspiel die Klassen zufrieden wieder nach Hause gingen.

Auch die siebten Klassen bekamen ein Extra Programm, das auf sie abgestimmt war. Nachdem sie im Jugendhaus ankamen, mussten sie nach einem kleinen Aufwärmspiel einen Luftballon-Parcour in Angriff nehmen und bewältigen. Nach dieser Einheit war auch noch genug Zeit und Raum um sich zu stärken und gemeinsam zu spielen und sich die Zeit zu vertreiben. Wer Lust hatte, konnte sogar noch im Jugendhaus bleiben und den offenen Bereich für sich nutzen.

Wir sind sicher, die gelungenen Aktionen haben die den Schüler*innen viel Spaß gemacht; und dieser war nun einmal im letzten Schuljahr ziemlich oft auf der Strecke geblieben. Gleichzeitig konnten unsere Schüler*innen so das Jugend- und Stadtteilhaus Nord kennenlernen und das Angebot in ihre zukünftige Freizeitplanung mit einbeziehen. Alles in allem waren diese Aktionen mal wieder eine gelungene Kooperationsveranstaltung zwischen Schulsozialarbeit und Offener Jugendarbeit, von der alle Beteiligten profitieren konnten und die einfach Spaß gemacht hat!

Vielen Dank an alle Beteiligten auf diesem Weg für die tolle Zusammenarbeit!

Ich wünsche allen wunderschöne, erholsame und erlebnisreiche Ferien und freue mich schon auf das nächste Schuljahr mit viel Spaß und weiteren Aktionen in der Schule und im JUST Nord.

Liebe Grüße von Nicole Beilner

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